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Strops & Loops

Gespleißte Schlaufen, Softschäkel und Soft-Verbindungen sind die Zukunft als Anschlagpunkte für eine Vielzahl von Segelsystemen. Spliced Loops werden in der Regel aus hochwertiger Dyneema® Faser gefertigt und können auf unterschiedliche Weise konstruiert werden. Wir sprechen von Dyneema®-Schlaufen, die als Schlaufe aus kontinuierlich gewickelter Faser in vielfältigen Varianten eingesetzt werden können. Diese unterscheiden sich von dem, was wir als Dyneema®-Strops bezeichnen: eine Länge Dyneema®-Faser mit einem Auge an jedem Ende. Die beiden unterschiedlichen Ausführungen von gespleißten Schlaufen (Schlaufe Spleißen) können auf ähnliche Weise verwendet werden. Mehr lesen... 


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In der Welt von Rigging und Segelsport spielen gespleißte Schlaufen und Strops eine entscheidende Rolle, da sie sichere und zuverlässige Verbindungen für verschiedenste Anwendungen bieten. Die Unterschiede zwischen gespleißten Schlaufen und Strops zu verstehen – ebenso wie deren Bruchlast und wichtige Einsatzhinweise – ist essenziell, um Sicherheit und Effizienz bei Rigg-Arbeiten zu gewährleisten. Im Folgenden beleuchten wir diese Aspekte und geben wertvolle Einblicke für Einsteiger wie auch erfahrene Rigger.


Wesentliche Unterschiede zwischen gespleißten Schlaufen und Strops


Wir sprechen von Dyneema®-gespleißten Schlaufen, also einer Schlaufe aus kontinuierlich gewickelter Faser mit einem geflochtenen Mantel, die in einer Reihe unterschiedlicher Konfigurationen als Anschlagpunkt genutzt werden kann. Diese unterscheiden sich von dem, was wir bei Upffront als Dyneema®-Strops bezeichnen: eine Länge Dyneema®-Faser mit je einem Auge an jedem Ende, die häufiger als verbindendes Element in einem System eingesetzt wird. Wichtige Unterschiede:


  • Konstruktion: Gespleißte Schlaufen (Schlaufe Spleißen) werden durch das kontinuierliche Wickeln von zwei (Strängen) meist aus Dyneema®-Faser zu einer Endlosschlaufe hergestellt und anschließend mit einer geflochtenen Mantelschicht überzogen – das ergibt eine nahtlose, sehr starke Verbindung. Strops können auf zwei Hauptarten gefertigt werden: Eine lange Endlosschlaufe kann im Mittelteil so verflochten werden, dass die beiden Schenkel dort zusammenlaufen und an den Enden jeweils eine Schlaufe bleibt; oder als einfachere, kosteneffiziente Lösung wird ein Stück Dyneema®-Single-Braid-Kern verwendet und an beiden Enden ein Augspleiß gesetzt. Diese sind schnell und einfach herzustellen und bieten ein extrem flexibles und vielseitiges Tool zur Integration in viele Segelsysteme.
  • Festigkeit und Haltbarkeit: Gespleißte Schlaufen weisen aufgrund ihrer nahtlosen Konstruktion tendenziell eine höhere Festigkeit und Haltbarkeit auf als Strops. Das Fehlen von Knoten in gespleißten Schlaufen eliminiert potenzielle Schwachstellen und sorgt für eine gleichmäßige Festigkeit über die gesamte Schlaufe.
  • Vielseitigkeit: Während sowohl Strops als auch gespleißte Schlaufen als Anschlagpunkte im Rigging ähnliche Aufgaben erfüllen, bieten gespleißte Schlaufen mehr Integrität und Sicherheit für strukturelle Rigging-Anwendungen. Strops hingegen können schnell gebaut und für dynamischere Anwendungen angepasst werden.


Wie hoch ist die Bruchlast einer Dyneema-gespleißten Schlaufe oder eines Strops?


Die Bruchlast eines Strops oder einer Dyneema-gespleißten Schlaufe beschreibt die maximale Kraft, die sie aushält, bevor sie versagt oder reißt. Dieser kritische Parameter bestimmt die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Schlaufe in Rigging- und Hebe-Anwendungen. Strops und gespleißte Schlaufen sollten jedoch – im Einklang mit den anderen Elementen des Systems – auf eine sichere bzw. maximale Arbeitslast (SWL/MWL) ausgelegt werden. Diese SWL kann 10–25% der Bruchlast (BL) betragen; die Differenz zwischen beiden ergibt den Sicherheitsfaktor (FOS).


Die Bruchlast von Strops kann je nach verwendeter Faser, Fertigungsweise und Materialqualität variieren. Gespleißte Schlaufen und Strops können beide in unterschiedlichen Konfigurationen eingesetzt werden; die wichtigsten sind Straight, Basket und Cow-hitch. Nimmt man eine Schlaufe mit 6 mm Durchmesser (d. h. den Querschnitt des Faserbündels), hat eine Straight-Loop etwa die doppelte Bruchlast eines normalen 6-mm-Dyneema®-Seils, da zwei 6-mm-Faserschenkel die Last tragen. In der Basket-Konfiguration ist die Bruchlast etwa doppelt so hoch wie bei der Straight-Loop, weil vier lasttragende Faserschenkel vorhanden sind. Der Cow-hitch ist selbst eine Schwachstelle und hat im Allgemeinen ca. 20% weniger Bruchlast als die Straight-Konfiguration.


Dyneema-gespleißte Schlaufen, gefertigt aus Dyneema®-Faser, die für ihr herausragendes Festigkeits-Gewichts-Verhältnis bekannt ist, bieten beeindruckende Bruchlasten. Diese Schlaufen werden strengen Tests unterzogen, um sicherzustellen, dass sie definierte Festigkeits- und Leistungsstandards erfüllen – dadurch sind sie zuverlässige Komponenten für Rigging- und Segelanwendungen.


Wichtige Hinweise beim Einsatz von Soft-Verbindungen


1. Lastverteilung:

   Eine korrekte Lastverteilung ist beim Einsatz von Soft-Verbindungen wie gespleißten Schlaufen oder Strops entscheidend. Stellen Sie sicher, dass die Last gleichmäßig über die Schlaufe verteilt ist, um übermäßige Belastung an einem einzelnen Punkt zu vermeiden.


2. Radius der Anschlagpunkte:

Dyneema® hat eine Schwäche – es mag keine scharfen Kanten. Es ist besondere Sorgfalt geboten, damit Dyneema auf einem möglichst großen Radius aufliegt. Allerdings wurde im Prüfaufbau nachgewiesen, dass ein minimaler Radius von 1:1 die Festigkeit der Schlaufe nicht negativ beeinflusst.


3. Inspektion und Wartung:

   Regelmäßige Inspektion und Wartung von Soft-Verbindungen sind unerlässlich, um Anzeichen von Verschleiß, Abrieb oder Beschädigung zu erkennen. Gleichzeitig sind Soft-Verbindungen sehr wartungsfreundlich: Wenn keine Abriebspuren erkennbar sind, können Sie von der strukturellen Integrität der Schlaufen ausgehen. Das ist bei Draht und Rod nicht immer der Fall, da Probleme dort bis zum kritischen Versagen verborgen bleiben können.


Ersetzen Sie abgenutzte oder beschädigte Schlaufen umgehend, um Sicherheit und Zuverlässigkeit bei Rigging-Arbeiten zu gewährleisten.


4. Umwelteinflüsse:

   Berücksichtigen Sie Umwelteinflüsse wie UV-Belastung, Salzwasser-Korrosion und abrasive Anker- bzw. Anschlagflächen bei Auswahl und Nutzung von Soft-Verbindungen. Wählen Sie Materialien und Konstruktionen, die gegen diese Einflüsse beständig sind, um langfristige Haltbarkeit und Performance sicherzustellen.


5. Richtige Dimensionierung und Konfiguration:

   Wählen Sie die passende Größe und Konfiguration von gespleißten Schlaufen oder Strops basierend auf dem geplanten Einsatz und den Lastanforderungen. Vermeiden Sie Überlastung, da dies Festigkeit und Zuverlässigkeit beeinträchtigen kann.


6. Professionelle Beratung:

   Wenn Sie unsicher sind, holen Sie sich Rat bei erfahrenen Riggern oder Fachleuten aus der Branche. Sie können wertvolle Hinweise und Empfehlungen zur Auswahl, Installation und sicheren, effektiven Nutzung von Soft-Verbindungen geben.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass gespleißte Schlaufen und Strops im Rigging und im Segelsport eine zentrale Rolle spielen und sichere, zuverlässige Anschlagpunkte für verschiedenste Aufgaben bieten. Die Unterschiede zwischen diesen Soft-Verbindungen zu kennen – ebenso wie ihre Bruchlast und die wichtigsten Einsatzhinweise – ist entscheidend für Sicherheit, Effizienz und Performance bei Rigging-Arbeiten. Wer bewährte Verfahren und Richtlinien beachtet, kann das volle Potenzial von Dyneema®-gespleißten Schlaufen (Schlaufe Spleißen) und Strops ausschöpfen und so Sicherheit und Zuverlässigkeit in jedem Rigging-Vorhaben erhöhen.

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